Luftkurkurort Xanten

Ein stark emittierender Betrieb wie ein industrielles Großkrematorium gehört nicht ins Stadtgebiet eines Luftkurortes!

Es gibt keine „Null-Emission“, erst recht nicht bei Krematorien mit Bypass-Funktion!

Jegliche negative Beeinflussung der Luftqualität gefährdet den Titel „Luftkurort“. Der Wegfall dieses prestigeträchtigen Titels würde des Weiteren dazu führen, dass der Stadtverwaltung Zuschüsse von jährlich mehr als 4 Millionen Euro aus Landeszuschüssen (https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/land-foerdert-tourismusprojekt-xanten-mit-43-millionen-euro" sowie Kurtaxen in Höhe von rund 80.000 Euro (https://www.rathaus-xanten.de/C12570F8004E8139/files/haushalt_2016_entwurf.pdf/$file/haushalt_2016_entwurf.pdf?OpenElement ) verloren gehen.

Der gesunde Menschenverstand gebietet, dass stark emittierendes Gewerbe nicht mit dem Privileg Luftkurort vereinbar ist!

Für einen Luftkurort gelten höhere Standards als die mit der Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - BImSchV 27 gedeckelten. (http://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_27/ )

Die Maxime des Luftkurortes ist es, eine besonders gute und gesunde Luftqualität zu ermöglichen. Neben den bereits vorhandenen Belastungen durch Bundesstraßen und anderen Faktoren ist es inakzeptabel, weitere neue Belastungen zuzulassen! Alles außer Null-Emission führt zu weiterer Belastung und damit zur Verschlechterung der Luftqualität.